Marschall-Gebhard Evelyn

- 1970 - 1973 - Pädagogikstudium für das Lehramt mit musischem Schwerpunkt Kunst bei Prof. H. Sandtner an der Universität Augsburg
- Lehramt an Volksschulen
- 1997 - Teilnahme an einer Gemeinschaftsausstellung der Internationalen Musischen Bodenseetagung (IMTA) in Lindenberg
- Künstlerische Weiterentwicklung in Einzelunterricht bei der Kunstpädagogin Lisa Kölbl-Thiele und der akademischen Malerin, Grafikerin und Bildhauerin Uta Weik
- 2007 - Einzelausstellung "Urbilder" in der Galerie im Innenhof in Lindau (Bodensee)
- Aufnahme in die Publikation "Kunstprofil 2008"
- 2008 - Einzelausstellung "Farbe trifft Töne" in der Villa Liebenstein, Bregenz, Österreich
- 2008 - 2009 - Einzelausstellung in der Galerie "Kunst im U", München
- 2010 - "Geschaute und geträumte Landschaften" im Immobilienhaus & Galerie Uwe Hechelmann
- ab 2010 - verschiedene Einzelausstellungen in gewerblichen und öffentlichen Räumlichkeiten
Nachdem Evelyn Marschall-Gebhard jahrelang vorwiegend Portraits und Akte gezeichnet und gemalt hat begann sie sich der Landschaftsmalerei zu widmen. Sie malt nach vorwiegend eigenen Fotos oder bringt innere Bilder zum Ausdruck. Besonders interessieren sie Stimmungen. Sie möchte das Staunen und die Ehrfurcht die sie selber angesichts der Landschaften, Farben und Stimmungen erlebt hat, den Betrachtern ihrer Bilder vermitteln. Vielleicht werden ihre Bilder für so manchen eine Brücke hin zur realen Natur oder erwecken eigene Erinnerungen und Assoziationen des Betrachters.
Ihre Landschaften sind gänzlich menschenleer. Auch Gebäude sind nicht darauf zu sehen. Das liegt zum einen an der Abstraktion und Reduktion auf Farbe, Flächen und Strukturen. Eine andere Erklärung ist die ganz persönliche Sehnsucht der Malerin nach Ruhe und Abgeschiedenheit als Ausgleich zum Alltagsleben. Die Konzentration auf Natur macht die Bilder zeitlos.
Ihre momentan bevorzugte und in der Ausstellung "Geschaute und geträumte Landschaften" ausschließlich gezeigte Technik ist die Monotypie. Ein Druckgrund wird mit Farbe bemalt und ein, zwei, oder gar dreimal auf Papier abgedruckt - was aber bei jedem Vorgang zu Abweichungen führt. Deshalb ist jedes Bild ein Unikat. Diese Technik ermöglicht unter anderem zufällige Ergebnisse, die abzeptiert oder verändert werden können. Selten wird das Papier gänzlich von der Farbe bedeckt - es bleiben lichte Streifen, der Pinselstrich wird in der Fläche sichtbar.
Inzwischen wendet sich Evelyn Marschall-Gebhard auch der Collagetechnik zu.
Mail. Marschall-gebhard@freenet.de
Blog: http://art-und-akt.blogspot.com
Landschaft

rosa Haar
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blauer Mann

